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Razzien gegen Kinderpornografie in ganz RLP

Kinderpornorazzia in ganz Rheinland Pflaz

Am frühen Mittwochmorgen hat es eine landesweite Aktion zur Bekämpfung von Kinderpornografie und Kindesmissbrauch gegeben. Mehr als 100 Objekte wurden durchsucht.

Beteiligt an dem Großeinsatz waren alle fünf rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien unter Gesamtkoordination durch das Landeskriminalamt (LKA). Unterstützung kam auch von der Bereitschaftspolizei.

Knapp 300 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz; es wurden mehr als 100 richterliche Beschlüsse für Wohnungsdurchsuchungen vollstreckt.

LKA will Verfolgungsdruck erhöhen

Mit den landesweiten Ermittlungen wolle man den Verfolgungsdruck erhöhen und auch Täterinnen und Tätern signalisieren, "dass die Polizei alles in ihrer Macht Stehende unternimmt, um solche Straftaten zu bekämpfen", sagte LKA-Vizepräsident Achim Füssel.

"Kein Täter darf sich sicher fühlen"

Bei den Durchsuchungen seien Computer, Handys und Speichermedien sichergestellt worden, so Innenminister Roger Lewentz (SPD). Er nannte den Einsatz einen wichtigen Baustein, um die hinter den Missbrauchstaten und der Verbreitung von Kinderpornografie stehenden Personen zu überführen und sie konsequent der Bestrafung durch die Justizbehörden zuzuführen. "Kein Täter, der solche widerwärtigen und abscheulichen Taten begeht, darf sich in Rheinland-Pfalz sicher fühlen", so Lewentz.

Zahl der Missbrauchsfälle angestiegen

Für das erste Halbjahr 2021 listet die Polizeiliche Kriminalstatistik laut Lewentz 318 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies ein Anstieg um elf Fälle, das entspricht 3,6 Prozent.

Im Bereich der Kinderpornografie stiegen die Fallzahlen nach 469 Taten im ersten Halbjahr 2020 um 402 Taten (+85,7 Prozent) ebenfalls deutlich an. Diese Fallzahlensteigerungen seien auch auf die zunehmende Nutzung von Smartphones und anderen internetfähigen Endgeräten zurückzuführen, so Lewentz.
Rheinland-Pfalz setzt auch auf Prävention

Seit Herbst 2020 habe Rheinland-Pfalz seine Aktivitäten gegen diese Taten nochmals verstärkt. "Im LKA haben wir eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, gleichzeitig die Fachkommissariate der Flächenpräsidien personell verstärkt", so Lewentz. An der Hochschule der Polizei gebe es entsprechende Fortbildungen.

Die Polizei in Rheinland-Pfalz setze in diesem Jahr Präventionsschwerpunkte im Kampf gegen Missbrauchstaten sowie die Verbreitung von Abbildungen solcher Handlungen, sagte der Minister. Diese "widerwärtigen Taten" hinterließen bei den wehrlosen Opfern nicht nur körperliche, sondern regelmäßig auch seelische Leiden, die sie oft bis an ihr Lebensende begleiteten.

Das sind Meldungen, die auch unsere zu unrecht Inhaftierte Kinder- und Jugendärztin Dorothea Thul erfreuen werden, war Sie es doch, die die ersten Missbrauchsfälle auch an die Allierten gemeldet hatte! Entlich wird nun aufgeräumt!