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Sophie Lacour - Was steckt dahinter?

Das Wissen um die Macht deutscher Jugendämter ist bereits bis in die USA vorgedrungen. Dort wurde am 20.07.2020 ein Beitrag ausgestrahlt, in dem die Praktiken der Jugendämter, die mitunter davon ausgehen, sie seien mächtiger als das Gesetz, scharf kritisiert werden.

(https://www.bitchute.com/video/UjikFyc7TTKR/

Ein weiterer Videobeitrag zeigt eine offizielle Anfrage im Bundestag bezüglich der Fehlerquoten bei Inobhutnahmen. Augenscheinlich sind diese in bis zu 25% der Fälle nicht gerechtfertigt.

(https://www.bitchute.com/video/7VCOLsPYhHYF/)

Ein Artikel des „Spiegel“ zeigt, dass Gutachter häufig ergebnisorientiert arbeiten sollen, das heißt, ihre Gutachten sollen die von Gerichten gewünschten Ergebnisse erbringen.

(https://www.bitchute.com/video/OiULF5jyigwg/)

Diese Vorgänge nehmen wir zum Anlass, eine Reihe von „Fällen“ zu dokumentieren, die sich in der jüngsten Vergangenheit ereigneten.


Sophie lebte in einer Familie mit insgesamt sechs Kindern, von denen drei das Haus bereits verlassen haben und für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen.

Das Heim der Familie ist ein sehr altes Haus, das im Laufe der Zeit mehrfach halbwegs an moderne Standards angepasst wurde, meist durch Eigeninitiative von Vater Günther Lacour, dennoch ist es weit davon entfernt modern zu sein, da die Familie durch eine Erkrankung des Vaters ein beschränktes Einkommen hat. Fotos zeigen jedoch, dass es durchaus gut bewohnbar ist, auch für Kinder und Kleinkinder.





Sophie lebte mit ihrer älteren Schwester in einer abgetrennten Wohnung, also nicht mehr mit den Eltern zusammen.

Nun zur eigentlichen Geschichte:

Offensichtlich geriet die Familie 2014 ins Blickfeld des Jugendamtes Holzminden. Zu diesem Zeitpunkt litt der Familienvater an einer lebensbedrohlichen Erkrankung, was verständlicherweise den gesamten Haushalt vorübergehend auf den Kopf stellte. Aufgrund der Sorgen, die sich nicht nur die Mutter, sondern auch die damals im Haushalt lebenden Kinder um ihren Vater machten, kam es zu Fehlzeiten in der Schule- und auch im Haushalt lief es kurzzeitig nicht mehr so, wie es sein sollte. Dadurch, das eine unbekannte Person daraufhin eine Anzeige beim Jugendamt Holzminden, wegen Verwahrlosung der Kinder einreichte, eröffnete dann das Gericht ein Verfahren zum Entzug des Sorgerechts. Dieses wurde jedoch eingestellt, weil ein Familiengutachten der Familie Lacour ein hohes Maß an liebevoller Zusammengehörigkeit und intakte emotionale Familienstrukturen bescheinigte. Auch beim Jugendamt Holzminden, wurde der Fall zu den Akten gelegt und geschlossen.

Im Jahr 2020 geriet die Familie widerum duch eine Anzeige der behandelnden Frauenärztin, die Sophie`s Schwangerschaft festgestellt hatte, ins Visier des Jugendamtes Holzminden, bei dem jetzt Frau Schrader den Ton angab. Sophie war erst 16 Jahre alt. Der Umstand der frühen Schwangerschaft, war nun ein erneuter Grund für Frau Schrader, den alten Fall beim Jugendamt wieder aufzurollen.

Die jetzt zuständige Mitarbeiterin Frau Schrader des Jugendamtes ließ nicht locker und forderte von der Familie ein Gutachten nach dem anderen. In weiteren ärztlichen und psychologischen Gutachten musste die Familie nachweisen, dass die Eltern keine Alkoholiker- und Sorgerechtsfähig sind- und auch ihre Kinder nicht Misshandeln oder verwahrlosen lassen.
Wie kam der Verdacht der Verwahrlosung zustande?

Dieser Verdacht war den Jugendamtsmitarbeitern bei Ihren ersten Kontrollen 2014 gekommen, da man damals etliches Leergut im Haus vorfand! Dazu muss man sagen, das Familie Lacour durch das wenige Geld was sie haben, kein Auto unterhalten kann, ebenso ist eine Busverbindung sehr spärlich gesät, da es sich bei Ihrem Wohnort Hehlen um ein kleines Dorf handelt, welches nicht oft angefahren wird. Aus diesen Gründen nutzt die Familie einen Bringdienst der Firma REWE, die nur nach Anruf vorbei kommt!

Auch jetzt war in keinster Weise erkenntlich, dass die Kinder vernachlässigt wurden. Dass die beiden pubertierenden Töchter, Antonia und Sophie, im Rahmen eines einmaligen Vorfalls, sie waren mit Freunden in einer Disco, zu viel Alkohol erwischten passiert wohl in jeder normalen Familie und ist den Eltern nicht anzulasten. Wie das nun einmal so ist bei Heranwachsenden, muss es auch mal schlechte Erfahrungen geben, daraus lernt man für die Zukunft.

Auch Sophie und ihre jüngere Schwester Isabelle wurde ärztlich bescheinigt, dass sie altersentsprechend entwickelt sind und keine Defizite aufweisen- und auch kein Problem mit Alkohol haben.

Der freie Publizist, Herr Fuhrmann, dem die Schwierigkeiten der Familie, nach der Entführung der schwangeren Sophie zu Ohren gekommen waren, nahm sich der Sache an. Er besuchte die Familie, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Sein Fazit: „Hier wird halt gelebt“.

Es entsteht der Eindruck, dass das Jugendamt Holzminden unter Frau Schrader immer wieder Gründe suchte, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Insbesondere stützte sich das Jugendamt dabei augenscheinlich auf Fehlzeiten in der Schule. Mehrmals gab es Besuche von Seiten des Jugendamts, bei denen der Vater jedoch den Zutritt zur Wohnung verweigerte, da Sophie und Anastasia bereits eigene Wohnungen im Anbau des Hauses gemietet hatten und somit nicht mehr bei den Eltern in der Wohnung lebten.

Die Situation eskalierte 2020. Sowohl Sophie als auch eine ihrer Schwestern wurden in der Schule gemobbt, weil sie eben aus ärmlichen Verhältnissen stammen und eben keine Markenkleidung tragen können, weshalb beide nicht mehr in die Schule gehen wollten.

Warum sollte das, was in Corona- Zeiten möglich war, nicht darüber hinaus noch möglich sein? Die Eltern stellten also einen Antrag auf Home-Schooling, dem offenbar auch stattgegeben wurde.

Im September 2020 wurde Sophie schwanger. Den Vater des Babys verschweigt Sophie.

Die behandelnde Frauenärztin machte nach Feststellung der Schwangerschaft Meldung beim Jugendamt Holzminden!!! Dadurch geriet die Familie widerum ins Visier des Jugendamtes, bei dem jetzt Frau Schrader den Ton angab! Sophie war erst 16 Jahre alt. Der Umstand der frühen Schwangerschaft, war nun ein erneuter Grund für Frau Schrader,, den alten Fall beim Jugendamt wieder aufzurollen!

Uns ist nicht bekannt, wie es schließlich dazu kam, dass Sophie ihrer Familie entrissen wurde. Und nicht nur das: das Neugeborene wurde ihr zwei Wochen nach der Geburt weggenommen.

Am 19.05.2021 brachte Sophie im Klinikum Lippe-Detmold, ein kleines Mädchen, Anastasia zur Welt.

Von dort wurde Sophie von der Polizei abgeholt und zunächst nach Warburg in ein Mutter-Kind-Heim gebracht. Wenige Tage später brachte man sie von dort ins Jugendamt Holzminden, wo das Baby über einen Hinterausgang weggebracht wurde. Jetzt ist Sophie in der Kinderheimat Neuhaus-Stiftung, von Anastasia fehlt jede Spur. Weder Sophie noch ihre Familie wurden darüber informiert, wohin das kleine Mädchen gebracht wurde und wie es weitergehen soll.

Die im Gerichtsbeschluss dargelegten Gründe für den Entzug des Sorgerechts erscheinen als nicht hinreichend.

Aus meiner eigenen Erfahrung in der Jugendhilfe weiß ich, dass dies keine normale Vorgehensweise ist. Ich habe es ausschließlich so erlebt, dass zunächst in den Familien ein dreimonatiges sogenanntes „Clearing“ gemacht wurde. Zu diesem Zweck wird eine sozialpädagogische Familienhilfe in die Familie geschickt um sich ein gründliches Bild zu machen. Da Heimeinweisungen sehr teuer sind, wurde immer versucht, eine solche abzuwenden. Bis 2011 arbeiteten die Jugendämter mit Honorarkräften. Es ergaben sich jedoch Schwierigkeiten mit den Rentenversicherungen, da die eingesetzten Fachkräfte nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlten. Deshalb wurde 2015 durch Ursula von der Leyen (CDU) das sogenannte Sozialraumkonzept eingeführt: die sozialpädagogische Familienhilfe wurde an freie Träger delegiert, wie Caritas, Awo, die Kirchen etc., die hier ein Geschäftsfeld aufbauten, in dem mittlerweile Millionen pro Jahr verdient werden! Viele von diesen Organisationen betreiben eigene stationäre Jugendhilfeeinrichtungen. Daraufhin explodierten die Heimeinweisungen. Da die Fachkräfte sicherlich keinen schlechteren Job machten als vorher liegt der Verdacht der Vetternwirtschaft nahe. Immerhin handelt es sich um ein lukratives Geschäftsmodell.

Weiter ist es üblich, Heimeinweisungen dadurch zu umgehen, dass nach dem Clearing eine Familienhelferin oder eine sozialpädagogische Familienhilfe eingesetzt wird. Diese kann der Kindesmutter, in variablem Stundenumfang, praktisch, oder auch mit Beratung zur Seite stehen und fungiert gleichzeitig als Informationsvermittlung an das Jugendamt.

Die Herausnahme von Sophie aus der Familie, der Entzug des Sorgerechtes für Sophie, sowie Sophie’s Trennung von ihrer kleinen Tochter sind also eine unübliche Vorgehensweise, die sich aber auch nicht aus den im Gerichtsbeschluss, der uns vorliegt sowie weitere Unterlagen, angeführten Gründen erklären lässt.

Die Familie Lacour hat selbstverständlich Widerspruch gegen den Gerichtsbeschluss eingelegt. Es fehlt jedoch das Geld für einen Anwalt. Auch das ein Zustand, der der Veränderung bedarf. Es kann nicht sein, dass nur der zu seinem Recht kommt, der das nötige Geld hat, sich durchzusetzen. Prozesskostenhilfe ist für Empfänger von Leistungen nach Alg II zwar möglich, jedoch wird sie nur bewilligt bei hinreichender Aussicht auf Erfolg.

Und die Erfolgswahrscheinlichkeit gegen einen so mächtigen Gegner darf als gering eingeschätzt werden. So suchte und sucht die Familie Lacour Anbindung an Hilfsangebote über Birgit Doll und uns- und hofft, dass eine zunehmende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit helfen wird. Birgit Doll von Befreit die Kinder hat nun auch unseren Rechtsanwalt, der auch im Fall der Kinderärztin Dr. Dorothea Thul tätig ist, mit unserem Wissen für die Belange der Familie Lacour angagiert.

Wir halten euch bei Neuigkeiten zum Fall auf dem Laufenden.