Spionage und Terror

Wie eine Art Privat-Stasi legen Linksextremisten Datenbanken an, knipsen heimlich Fotos, durchforsten akribisch Publikationen, stehlen Post oder brechen in Büros und Privatwohnungen ein. Die so gewonnenen Informationen landen dann auf Flugblättern und Steckbriefen, in Zeitschriften oder in Denunzianten-Portalen im Internet oder sonstigen sozialen Plattformen wie z.B. Facebook, Twitter, usw., aber auch in Archiven – wie dem 1987 gegründeten Antifaschistischen Infoblatt und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (Apabiz), das später von der „Landesregierung sowie von George Soros“ Stiftungsnetzwerk finanziert werden wird. Das als „Recherche“ verbrämte Bespitzeln Andersdenkender bleibt nicht lange ohne Konsequenzen: Sogenannte Antifa-Kommandos nehmen gezielt Menschen, deren Einstellung diesen Herrschaften nicht passen, ins Fadenkreuz.

Podcast: Die Geschichte der ANTIFA – Teil 2

Antifa heißt Angriff

Hamburg, Germany, on July 7, 2017. In the evening there was a lot of riots in the Schanzenviertel around the autonomous center Rote Flora.

Über diese Vorgehensweise berichtet der Spiegel am 5. Juni 1989: „Mitte Mai griffen sich Autonome den Wittener Metallformerlehrling Andreas Sievert, 19. Der junge Mann, als FAP-Mitglied (Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei) einschlägig bekannt, wurde in eine Szene-Kneipe geschubst, wo ihm die Autonomen Informationen abpressten, mit der Drohung: „Jetzt wirst Du eingemacht.“ Durch Ohrfeigen und Rippentritte misshandelt, packte der Neonazi aus. Auf Ihm vorgelegten Fotos, identifizierte er das FAP-Umfeld und einige regional aktive Republikaner, berichtete über Treffpunkte und Kameradschaftsabende. Wenige Tage später drangen vier Männer, als Polizei-Sondereinheit getarnt in die Wohnung des Hamburger FAP-Anhängers Christian Worch, 33, ein. Sie fesselten den Neonazi und flüchteten mit rund 50 Aktenordnern, in denen Unterlagen über die Nationale Liste abgeheftet waren.“

Die so gewonnenen Informationen werden wiederum für Einschüchterungen, Brandanschläge und brutale Übergriffe / Überfälle genutzt. „Seit Längerem schon kündigen linke Protestgruppen Randale an, wenn Gastwirte ihre Säle für Feiern und Veranstaltungen an Republikaner oder AFD-Mitglieder vermieten wollen. Der Pächterin einer Wienerwald-Gaststätte in München drohten anonyme Anrufer gar mit der Entführung ihrer Kinder“, so der Spiegel weiter. „Auch Verlage mit rechtsextremistischen Büchern oder in der jüngsten Zeit, Regime kritischen Buchausgaben, geraten immer öfter unter Beschuß der links Autonomen. Vor einigen Jahren an einem Freitag setzten Unbekannte den Uwe-Berg-Verlag in Toppenstedt bei Lüneburg in Brand; das Unternehmen handelt mit völkischen Büchern und Musikkassetten.“

Fest zu stellen ist aber immer mehr, das sich die Angriffe der Antifa nicht ausschließlich gegen Alt- und Neonazis richten. Anlässlich des Schlesiertreffens, bei dem auch Bundeskanzler Helmut Kohl spricht, zerstören Antifas 1985 Oberleitungen der Deutschen Bahn und stecken das 1950 errichtete Vertriebenendenkmal „Kreuz des Ostens“ in Brand. Zu ihren Verbrechen bekennen sie sich in illegalen Zeitschriften wie Radikal: Allein gegen dieses Untergundblatt werden 210 Ermittlungen wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung geführt. Ende der 1980er Jahre werden die Gewaltexesse schließlich auch den Ideologen des politisch schwächelnden Kommunistischen Bund (KB) zu viel: Die Gründer werden aus dem Norddeutschen Antifa Treffen gedrängt. Auch kommt es zu – ergebnislosen – Anklagen gegen vier Hamburger Autonome wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung. Infolge des internen Streits und der polizeilichen Ermittlungen zerfällt die erste bundesweite Antifa-Koordination. 1989 lösen sich die Norddeutschen als letztes großes Bündnis entgültig auf!

Antifa und Wiedervereinigung……

Mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Freudentaumel der Wiedervereinigung, die ich selbst real miterleben durfte, bekommen die Faschismus-Halluzinationen der Linken neuen Auftrieb: Man malt ein neues „Großdeutschland“ an die Wand und positioniert sich desshalb antinational bis ausdrücklich antideutsch. Leider ist wohl auch die Fahnenaktion der Kanzlerin Angela Merkel, die man im Fernsehen sehen konnte, wie Sie die deutsche Fahne verächtlich in die Ecke warf, als antideutsche Haltung einzustufen, was jeder und jedem, der noch klar bei Verstand ist sagen sollte, welche Stunde hier auch politisch geschlagen hat! Frau Merkel arbeitet nicht für ihr Volk sondern ausdrücklich dagegen!!!

Fraktionspolitiker*innen stehen hinter der Antifa

„Nie wieder Deutschland!“ wird zur Parole der Fanatiker, hinter denen sich auch Grünen-Politiker wie Claudia Roth und Jutta Ditfurth (inzwischen Ökologische Linke) versammeln. Die ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Hoyerswerda (1991) und Rostock-Lichtenhagen sowie der Brandanschlag von Mölln (1992) rücken das Thema „Antifa“ nicht nur in den Mittelpunkt der gesamten Autonomen-Szene, sondern erstmals auch breiter gesellschaftlicher Schichten. Bundesweit gründen sich nun weitere Gruppen, auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Die zahlreichen Lichterketten unter dem Motto „Bunt statt Braun“ lassen sich besonders gut infiltrieren. Zum prägendem Player wird die 1990 vom bereits erwähntem „Langer“ mitbegründete „Autonome Antifa M“. Neu ist, dass die Göttinger nicht nur einen schlagkräftigen schwarzen Block, sondern auch feste Bandenstrukturen auf die Beine stellen. Im Juli 1992 gehören sie zu den Initiatoren der „Antifaschistischen Aktion/Bundesweite Organisation (AA/BO)“, die sich stark an den Kommunisten der 1920er und 1930er Jahre orientiert. Vor allem aber knüpft die „M“ erste Allianzen mit dem DGB (Deutscher Gewerkschafts Bund) sowie den „GRÜNEN“ und öffnet sich sogar den Medien. Das Ziel heißt jetzt öffentliche Breitenwirkung.

1992 kommt es zum ersten Mord

Trotz der neuen Bündnispolitik zeigt die Statistik deutlich, von wem die politische Aggression in der medial zu „Baseballschlägerjahren“ – eine Anspielung auf die Skinheads – verklärten Wendezeit tatsächlich ausgeht: „Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat in diesem Jahr 1992 bis Mitte November des gleichen Jahres allein 202 politisch motivierte Angriffe Linker gegen Rechte und 67 Attacken von rechten auf linke Extremisten gezählt“, berichtet der Spiegel. In der Nacht vom 3. auf den 4. April 1992 kommt es schließlich zum ersten politischen Mord: Der 47 jährige Elektroingineur Gerhard Kaind wird in einem China-Restaurant in Berlin-Neukölln mit mehreren Messerstichen kaltblütig abgeschlachtet, der stellvertretende Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ schwerst verletzt.

Die Staats-Antifa

Banner of solidariety for people in the occupied house in Riga Street 94, Berlin, Germany on 5 July 2016. (Photo by Markus Heine/via Getty Images)

Im Jahre 1998 bildet sich die erste „rot-grüne“ Regierung in der Geschichte der Bundesrepublik! Nachdem ein Brandanschlag den Eingangsbereich der Düsseldorfer Synagoge leicht beschädigt hat, ruft Kanzler Gerhard Schröder (SPD) am 4. Oktober 2000 den „Aufstand der Anständigen“ aus. Als Folge dieses Appells werden in Bund und Ländern und Kommunen Aktionspläne entworfen, Lichterketten organisiert, ein Verbotsverfahren gegen die NPD in die Wege geleitet. Vor allem aber initiiert die Bundesregierung ein Programm zur organisatorischen und finanziellen Unterstützung von „Initiativen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“. Die Tatsache, dass die Polizei bald zwei arabischstämmige Männer und nicht deutsche Neonazis als Täter für den Anschlag präsentieren, ändert nichts mehr an der Finanzspritze: „Auf einmal standen antifaschistisch oder antirassistisch engagierten jungen Menschen, für ihre politische Arbeit staatliche Geldmittel zur Verfügung, und die sonst aus der Position einer Minderheit operierenden Antifaschisten und Antifaschistinnen standen dadurch plötzlich im Rampenlicht der Öffentlichkeit“, resümiert der Alt-Autonome Schöppner. Der „Kampf gegen Rechts“ ist zur Staatsräson geworden, die von nun an in regelmäßigen Abständen beschworen wird. Gleichzeitig wird Antifa Pop: Die Szene verdient Geld mit Anti-Nazi-Merchandise wie Musik, CDs, Klamotten oder Stickern. Das Symbol mit der Doppelfahne wird zum bundesweit vor allem unter Jugendlichen bekanntem Label.

Mit dem Zeitgeist ändert sich auch die Antifa selbst!

Ende Teil 2