FriedenSee das Friedensfestival 2021

Veröffentlicht von Gerry Mayr

Südseekurier

Die Welt kommt in den Frieden – der erste Baum, des neuen Friedens wurde gepflanzt

Ich sehe die Welt in Frieden, das war ein Musikbeitrag der FriedenSee Kundgebung, aus Konstanz.
Um das Thema Frieden ging es an dem Wochenende vom 02.-03.10.21 rund um den Bodensee.

Das Datum wurde nicht umsonst so ausgewählt, den es verbindet zwei, in der Menschheitsgeschichte wichtige Termine.
Die Geburt Mahatma Gandhis, der Führer der größten und friedlichsten Unabhängigkeitsbewegung der Welt, der am 02.10.1869 das Licht der Welt erblickte.
Tag der Deutschen Einheit, welche an die Wiedervereinigung, der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland erinnern soll.
Diese Einigung wurde in der Nacht vom 02. zum 03. Oktober vollzogen.
In dieser Nacht kamen 6 neue Bundesländer unter die Fittiche der BRD.

So war es auch nicht verwunderlich, dass man ein Autokennzeichen aus Mecklenburg- Vorpommern bei einem Autokorso sehen konnte.
Viele Teilnehmer kamen in Sternfahrten zum Bodensee und verteilten sich dort.
Wir sprachen mit Menschen aus Hamburg, Berlin, Heidelberg, Stuttgart.
Aus der Schweiz sind Menschen auch aus Bern und Zürich angereist.

Die Schweizer sind da…..

Ein Teil dieser Menschen folgten dem Aufruf sich über den Frieden Gedanken zu machen und um den See herum zu verbreiten.
Der Autokorso, legte eine Wegstrecke von über 210 Kilometer rund um den Bodensee zurück.
Der Anmelder, Robert Feucker, aus der Nähe von Rostock fuhr an diesem Wochenende fast 2200 Kilometer für den Frieden und die Freiheit.

Der Korso hatte an die 60 Teilnehmer verteilt, in der Spitze, mit 25 Fahrzeugen.
Die zum Teil mit Lautsprechersystemen und ausgestattet Fahrzeuge kamen gut voran und es gab keine Probleme.
Lediglich die Stadt Überlingen, welche sich auch schon in der Vergangenheit nicht friedlich verhalten hat, blockierte mit mehreren Einsatzwägen und größerem Aufgebot von Einsatzkräften die Durchfahrt.

Am Bodensee, gab es insgesamt 12 angemeldete Demos in den Städten Bregenz, Lindau, Nonnenhorn und Konstanz. Die Veranstalter achteten darauf, dass die Teilnehmerzahlen im Bereich unter 1000 nicht überschritten wurde.

In Konstanz wurde die Versammlungsfläche aus diesem Grund extra abgesperrt und kleiner gehalten.
Um einen ordentlichen Ablauf zu gewährleisten hat der Anmelder Gerry Mayr dort sogar die Anzahl der Ordner von den geforderten 5 auf 10 Ordner erhöht.
Diese Teilnehmerzahl wurde auch nicht überschritten als eine Gruppe von ca. 60 Teilnehmer aus der Schweiz die Grenze passierten und an der Demo teilnahmen.
Die Maximale Teilnehmerzahl von 200 in der vom Veranstalter wurde knapp erreicht aber nicht überschritten.
Außerhalb der Fläche gab es an beiden Tagen mehrere hundert Zaungäste.
Viele Kinder hielten weiße und rote Luftballons in den Händen, die ihnen unabhängige Menschen rund um den Bodensee verschenkten.

Die Themen der Kundgebungen waren vielseitig und der Bezug zum Frieden war dabei der Tenor.
Das tragen von Masken, was eine Gesundheitsgefährdung dar stellt, war genauso ein Thema sowie dass die Regierung seinen Bürgern Angst macht.
Beides ist in einer friedlichen Welt nicht akzeptabel, so die Meinung von viele Teilnehmern.


Die Körperliche Unversehrtheit ist eines der wichtigsten Paragraphen des Grundgesetzes, dies wurde durch mit dem Hinweis auf das Infektionsschutzgesetz eingeschränkt und darf 12 Monate nach Beendigung der Pandemie weitergeführt werden.

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.


Aber auch das Thema Rüstung rund um den Bodensee war ein wichtiges Thema.
So forderte der Moderator Gerry Mayr den Stopp von Rüstung Betrieben rund um den See.
So natürlich und friedlich der See auf der einen Seite ist so blutig ist er auf der anderen Seite.
Rüstungsbetriebe gibt es nicht nur Hauptsächlich in Deutschland, sondern auch in der Schweiz und Österreich.
Dort werden, Motoren, kleine gepanzerte Fahrzeug und auch Satelliten hergestellt.

In Städten wie Friedrichshafen, aber auch Konstanz , Kreuzlingen, Altenrhein, Bregenz wird mit dem Tod von Menschen Geld verdient.
Einige Software Unternehmen sind hier abhängig von Regierungsaufträgen.

Das Verhältnis von Musikbeiträgen auf den Bühnen war sehr ausgewogen. Die Musiker, welche alle aus dem Herzen für eine friedlicherer Welt spielten kamen, sowie die Teilnehmer aus allen Bereichen der Musikszene.
Neben französischen Chansons hörte man Mittelalter Musik aber auch rockige Klänge.

Es standen Musiker und Redner aus Deutschland, Türkei, Schweiz, Griechenland, und Italien auf den Bühnen.
Ärzte, Handwerker, Unternehmer, aber auch Kinder nahmen die Gelegenheit war über den Frieden, die Gesundheit und das freie Leben zu reden.

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Ein wichtiges Thema war rund um den See die Frage:“ wie wollen wir in Zukunft miteinander friedlich leben“?
Da waren sich die Teilnehmer alle einig, dass sich durch die Wahlen nicht viel verändern wird und sie sich eine unbürokratische, menschlichere Regierungsform wünschen.

Mehr Mitbestimmung und Basisdemokratie ist der Anfang vom Frieden.
Deshalb hörte man öfters auch regierungskritische Töne. Es kann und darf nicht sein, dass die von den Teilnehmern gewählten Volksvertreten und auch Erfüllungsgehilfen wie die Judikative und Exekutive gegen das Volk eingesetzt werden.

Um den ganzen See herum trafen sich Künstler und Musiker sowie Akrobaten um für den Frieden sich mit dem was sie lieben, können und wollen zu zeigen.

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Nicht schön war der nicht friedliche Nebenschauplatz.
Bei der Konstanzer Veranstaltung blockierte der Geschäftsführer des Konzils den Zugang zur ordentlichen, nach §8 des Grundgesetzes angemeldeten Veranstaltung und die Polizei hatte keine Veranlassung etwas dagegen zu unternehmen.
Dadurch mussten der Veranstalter und Musiker unnötig einen größeren Umweg fahren und gefährdeten dort unnötig zahlreiche Touristen.

Auch die Stadtverwaltung Konstanz war in diesem Fall nicht sehr kooperationsbereit. Ein Zeitfenster von 4 Stunden, vor einer Großveranstaltung, um eine Fernbedienung, gegen 200 Euro Kaution abzuholen ist nicht machbar.

Das friedliche Kundgebungen in Konstanz nicht erwünscht sind wurde durch das Verhalten des leitenden Polizisten am Samstag bestätigt.

Nach der ordentlichen Beendigung der Veranstaltung wurde der Wunsch geäußert noch ein Musikstück von einer nicht aus Konstanz kommenden Musikerin zu spielen, unter 5 Minuten, dem stimmte der leitende Polizei Beamte am Samstag Abend nicht zu.
So gab es anstatt Musik eine private, dynamische Meinungsäußerung von Herrn Gerry Mayr der sich mit Recht über die Entscheidung des Beamten ärgerte.
Mangelnde Empathie findet man sehr oft bei den derzeitigen Beamten und deshalb wird es voraussichtlich wieder einen FriedenSee geben.

Der Bürokratismus in Verbindung mit der Digitalisierung und nicht mehr „Freund und Helfer“ Polizisten sind der Grund dafür.
Die große Kluft zwischen den liebevollen, teilnehmenden Menschen und dem Staat war wieder einmal mehr fest zu stellen.
Diese Machtspielerei konnte man auch bei einer anderen Veranstaltung des FriedenSees der Pflanzung eines Friedensbaumes erkennen.


15 festlich gekleideten Menschen hielten sich am öffentlichen, städtischen Naherholungsgebiet Landeplatz Konstanz in 200 Meter Entfernung zur Landebahn auf.


Das war der Grund für den Einsatz von zwei Polizeistreifen.
Diese verhielten sich beobachtend und ließen die Zeremonie gewähren.

Die Kritik richtet sich bei dieser Aktion an die städtische Flughafenverwaltung.
Anstatt sich vor Ort mit dem Menschen zu unterhalten wird der Staatsapparat eingeschaltet.

Das ist ein Armutszeugnis unserer heutigen Gesellschaft, eine Verrohung der Sitten und Bräuche.
Menschen reden immer weniger miteinander. Wenn sie das tun würden gäbe es weniger Verwaltung, Polizei und Unfrieden.

Jeder Mensch sollte mehr Frieden in sich tragen und das auch nach Außen kommunizieren, dass die Menschen zu einem Umdenken in diese Richtung bereit sind, ist das Fazit des FriedenSees 2021.


Text/Bilder: Michael Wronna

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