Süd-Tiroler Lehrer aufgewacht!

„Jene Lehrer, die gekündigt haben, werden ihre Beweggründe haben, wenn sie mit einer Schule, die solche Regeln einfordern muss, nichts mehr zu tun haben wollen. Es ist ihre Entscheidung“, sagte der zuständige Landesrat Philipp Achammer gegenüber den Dolomiten.

Zwanzig Lehrpersonen auf Südtirols Schulen haben am ersten Schultag ihre Kündigung eingereicht. Weitere rund 50 Lehrkräfte und Pädagogen waren nicht am Arbeitsplatz erschienen. Einigen wurde der Zutritt zu den Schulen wegen des fehlenden Nachweises der 3G-Regel versagt.

Symbolbild

Grüner Pass und große Belastung: Das waren laut Tageszeitung Dolomiten, die Gründe dafür, dass 20 Lehrpersonen mit unbefristetem Vertrag am Mittwoch ihre Kündigung eingereicht hatten. Etwa 50 Lehrer und Kindergärtenpädagogen waren bei Dienstantritt unentschuldigt abwesend. Auch hier dürfte der hauptsächliche Grund bei der Anwendung der 3G-Regel in den Bildungseinrichtung laut neuester Verordnung zu suchen sein.

Allein im Schulsprengel Brixen/Milland traten sieben Lehrer nicht zum Unterricht an. Ob und wann sie wiederkommen, ist derzeit unklar. In einer weiteren Schule – das Landesschulamt will sie nicht nennen – waren sechs Lehrer abwesend.

„Jene Lehrer, die gekündigt haben, werden ihre Beweggründe haben, wenn sie mit einer Schule, die solche Regeln einfordern muss, nichts mehr zu tun haben wollen. Es ist ihre Entscheidung“, sagte der zuständige Landesrat Philipp Achammer gegenüber den Dolomiten.

Nach der fünften unentschuldigten Abwesenheit erfolgt die Suspendierung der Lehrkräfte, wie in der Verordnung des Landeshauptmannes vom Freitag vorgesehen (UT24 berichtete). Lehrkräfte mit befristetem Dienstverhältnis verlieren ihre Stelle.

In Südtirol gelten derzeit 36 Prozent der Angestellten an Schulen als ungeimpft.

Quelle: https://www.unsertirol24.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.